Sonntag, Februar 11, 2007

Ein übermächtiger Feind

Hier sitze ich nun. Eine Woche "Vorlesungsfreie Woche" zwei Wochen habe ich nun noch vor mir. Da stellt sich die Frage: "Wie war die Woche so?" Ach, sie war ganz nett. Hatte ich doch einen tollen Ferienanfang. An meinem ersten freien Tag stürzte ich mich voller Vergnügen ins Badezimmer um mir ein wohltuendes Bad zu gönnen. Nach einer guten Stunden war ich so aufgeweicht, dass ich mich dazu aufraffte meine Haare und mich selbst nochmal einzuschäumen. Das Badewasser ließ ich währenddessen in Richtung Kanal verschwinden. Als ich dann zur Brause griff, kam der Schreck: kein Wasser. Arrgh! Was nun? Raus aus der Wanne und Richtung Türe. Ein Hilfeschrei meinerseits an meine Eltern: "Kein Wasser! Tut was!" Meine Eltern ab in den Keller zur Wasserpumpe. Das erste was ich hörte, stimmte mich nicht sehr zufrieden: "Ich glaube unsere Pumpe ist kaputt." Oho. Nicht akzeptabel. Was nun? Bei 2°C rüber zur Oma und da fertig duschen? Nee. Dann die Entwarnung: "Ich glaub ich habs! Probiers mal!" Gott sei Dank! Das Wasser läuft! Jetzt denkt ihr sicher, dass ist jeden schon mal passiert, nimm es nicht so tragisch. Aber Ha! Mir ist es innerhalb kurzer Zeit zweimal passiert, und immer dann wenn auch meine Haare vollgeschäumt sind und meine Augen mit Shampoo gefüllt sind. Mittlerweile habe ich die Vermutung (ich kanns noch nicht beweisen), dass gewisse Personen (ich nenne keine Namen) an der Pumpe ein klein wenig rumpfuschen um mich so aus dem Haus zu bewegen ...

Dienstag, Januar 09, 2007

Das Tor zur Hölle

Lächle - schlimmer kanns nicht kommen.
Ich lächelte und es kam schlimmer.
Was passiert ist? Nicht viel. Wir wußten schon seit längerem, dass wir in Englisch eine Präsentation halten müssen. Eigentlich kein Problem. Heute eröffnete uns die Englischlehrerin, dass wir eine "Posterpresentation" halten müssen. Aaargh! Das ist einfach viel zu viel Aufwand für so einen Schwachsinn.
Eine andere Lektorin stand heute schon wieder so derartig nehmen sich, dass es schon mehr als peinlich ist. Stottern, blättern in den Unterlagen, ständiges Nachfragen der von uns gegebenen Antworten ... Ein wahrer Graus.
Aber das beste kommt noch: schräg unter meinem Zimmer ist das Café des Studentenheims. Die Mitarbeiter und die Besucher haben sich anscheinend zum Ziel gemacht mich zu quälen. Laute Musik, Mitgegröle und Geschrei bis spät in die Nacht (zwei Uhr morgens!!!) Als beschwere ich mich bei meinem heißgeliebten und ach so kompetenten Heimleiter. "Wenn ihr es nicht schafft ruhig zu sein, macht um elf Schluss oder erst gar nicht auf!" - So mein Vorschlag. "Das geht nicht!" so die schockierte Antwort des Heimleiters. OK, mal schauen was passiert. Vor Weihnachten war es natürlich des öfteren wieder laut, aber meistens bis halb eins ruhig.
Heute lese ich die neuen Öffnungszeiten: Dienstags und Donnerstags von 21 Uhr bis 1 Uhr. Wenn ich mich sonst sowieso schon nicht von der Heimleitung ernstgenommen fühle, komme ich mir jetzt erst so richtig verarscht (entschuldigt den Ausdruck) vor. Aber naja, mal schauen was heute Nacht passiert.
Wie dem auch sein, ich denke heute hat sich eindeutig das Tor zur Hölle geöffnet ...

Montag, Januar 08, 2007

Kein Ende in Sicht

Vorbei sind sie, die langersehnten Weihnachtsferien. Zwei Wochen nichts tun, naja, bis auf die Seminararbeiten, Lernen, Hausaufgaben ...
Also, womit beglückt man die Studenten nach zwei so aufregenden Wochen? Genau! Einsatz moderner Infotechnologien mit HJ. Von 8:30 bis 16:30 präsentieren. Selbst die Inhalte erarbeiten und dann alles selbst präsenierten. Jeder würde nur so zehn bis zwanzig Minuten benötigen, aber HJ muss ja dauernd seinen sehr wortreichen Senf dazugeben. Eine Präsentation dauerte doch glatt anderthalb Stunden! Also mal ehrlich, gibt es etwa eine bessere Methode um uns zu Tode zu langweilen?

Samstag, Dezember 02, 2006

It`s all coming back to me now

Inforechtsklausur, Patentepräsentatation, Exkursion und Weinachtsshopping. Das war meine Woche. Die Inforechtsklausur verlief zwar leichter als erwartet, dennoch war es eine Frechheit in vielerlei Hinsicht. Die Exkursion nach Steyr war eine bodenlose Unverschämtheit. Verbrachten wir doch insgesamt fünf Stunden im Bus um zweieinhalb Stunden im Museum für Neue Arbeitsformen zu schuften. Keine normale Exkursion, nein, wir mussten uns die Themen selbst erarbeiten!!! Und das ganze um 25 Euro. Die gestrige Präsentation über das Thema Patente verlief auch nicht ganz normal. Eigentlich hätten wir ne Stunde reden sollen, aber aufgrund unseres Lektors mussten wir uns extrem kürzen. Somit brachte er uns doch ziemlich unnötigen Stress (und das nur um eine Stunde früher aufhören zu können). Die anschließende von uns selbstdurchgeführte Eigenevaluierung führte ebenfalls mehr zur Verwirrung als zu sonst irgendwas. Aber egal. Ab nachhause. Ich hatte diesen Drang gestern, den 1. Dezember, in St. Pölten Weihnachtseinkäufe zu erledigen. HAHAHAHAHAHAHA!
Kaum zu glauben - aber wahr! Natürlich waren sämtliche Irren aus der Umgebung unterwegs, die das dringende Bedürfnis hatten mich zu quälen. Lange Warteschlangen, extrem langsames vor mir hin schlurfen, hohe Beträge mit 1-Cent Stücken bezahlen und natürlich versuchen mir den Parkplatz wegzunehmen. Aber BÄÄÄÄÄÄÄÄÄH! Nicht mit mir.
Wahrscheinlich war dies die Rache für all die gemeinen Fiesheiten die ich das ganze Jahr über so verstreue (wie das Mobben, das blödreden über BIDler ...). Tja, ich kann damit leben ...
 
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