Samstag, Mai 10, 2008

Schlummere in Frieden

Gestern haben eine Freundin und ich den Wiener Zentralfriedhof erkundet. Das Areal ist ziemlich groß und es gibt viel zu sehen! Angefangen bei der Präsidentengruft, die Kirche, die Denkmäler von Kriegen, Babyfriedhof, Ehrengräber von Musikern und Schauspielern und dem alten jüdischen Friedhof. Mir hat alles ganz toll gefallen, aber besonders schön fand ich den alten jüdischen Friedhof. Dieser ist verwachsen und ein Grabmal nach dem anderen findet sich dort. Wir hatten gestern immenses Glück, da es ein sehr sonniger (und warmer Tag) war, viel auch das Licht so wunderbar, dass eine ganz besondere Atmosphäre entstand. Wir sind dann (obwohl die (zumindest meine) Beine schon etwas wehtaten) noch zwischen den jüdischen Gräbern spaziert. Einfach großartig!
Hier ein paar Eindrücke:



Zentralsfriedhof










Mittwoch, Mai 07, 2008

Abgeschickt

Soeben habe ich meine Diplomarbeit meiner Betreuerin zur Bewertung geschickt. Was ich empfinde? Erleichterung mit einem Schuss panischer Angst wie das Ganze bewertet wird.
Nach den letzten Monaten voll von DAschreiben, recherchieren, ärgern, korregieren, warten, ärgern, umstellen, formatieren, löschen, ändern, hinzufügen, neu schreiben, diskutieren und was weiß ich noch alles, kamen mir vor allem in den letzten Stunden enorme Zweifel, ob tatsächlich alle Elemente vorhanden sind. Denn laut den Richtlinien sollten noch einige zusätzliche Infos in der DA enthalten sein, die ich einfach nicht mitrein genommen hab (aus guten Gründen, weil eigentlich stehen sie eh irgendwie drin). Das einzig Beruhigende an der Sache sind meine mitleidenden Kolleginnen und Freundinnen, die zwar teilweise noch eine Woche Schonfrist haben, aber dennoch auch ein wenig verunsichert sind.
Schlussendlich kann ich sagen, dass ich mich momentan nicht so fühle, wie ich eigentlich erwartet habe. Ich dachte, es würde mir ein großer Stein vom Herzen fallen und meine Schultern würden nicht mehr gebeugt sondern wieder gerade sein, weil eine enorme Last von ihnen genommen wurde. Leider nein. Ganz und gar nicht. Wie immer, wenn jemand meine schriftlichen Leistungen beurteilen soll oder muss, bin ich nicht gerade davon begeistert. War ich noch nie.
Aber irgendwie schon verständlich. Wär lässt schon gerne etwas bewerten wofür er über Monate hingweg recherchiert und dann darüber geschrieben hat?

Samstag, Mai 03, 2008

Interessante Fakten (2)

  1. Aus China ist seit 875 der Gebrauch von Toilettenpapier belegt.
  2. Die Wissenschaft von der Dummheit heißt Morologie. (manche haben hier sogar den Doktor gemacht)
  3. Die beiden höchsten IQs, die je nach Standardtests ermittelt wurden, gehören Frauen.
  4. Rehe essen sehr gern Bananen. (und ich sammle immer Kastanien für sie ...)
  5. Eine Giraffe kann mit ihrer über einen Meter langen Zunge ihr Ohr putzen. (da bin ich nicht so neidisch drauf
  6. Ab einer Kälte von -90° Fahrenheit friert der Atem in der Luft und fällt zu Boden. (sehen will!)
  7. Anne Boleyn, die Mutter von Queen Elizabeth I., hatte drei Brüste. (wer da wohl nachgesehen hat?)
  8. Das Jahr 11 v.Chr. war das letzte mit einem 30. Februar. (ich bin für die Wiedereinführung des 30. Februars!)
  9. Ein Chamäleon kann mit seinen Augen gleichzeitig in zwei verschiedene Richtungen sehen.
  10. Die erste Bombe der Alliierten, die im 2. Weltkrieg über Berlin abgeworfen wurde, tötete den einzigen Elefanten im Berliner Zoo. (der arme elefant ...)
  11. Ein Mensch von 68 kg reicht gerade zu einer Mahlzeit für 40 Kannibalen. (tja, diese untersuchung hätt ich gern gesehen)
  12. Der Mensch wird mit 300 Knochen geboren, hat aber als Erwachsener nur noch 206. (okay, wohin verschwinden die restlichen 94? ich weiß, dass ich keine verschenkt habe!)

Heute vor einem Jahr

Ich schau gern im Kalender nach, was ich genau vor einem Jahr getan hab. Also: am 03. Mai 2007 hatte ich Bibliometrie bei Ch. Sch. Zuerst wusste ich nicht genau was das war, aber dann viel es mir wieder ein: das waren die zahlreichen Zitationen, die wir zuerst mit J.G. in umständlicher Art und Weise ins Excel kopierten und anschließend mit Ch. Sch. analysierten. Das Problem bei der Sache war nur, dass er annahm, dass wir uns spitzenmäßig mit Excel auskennen, leider war das Gegenteil der Fall. Da wurden sogar die schlichtesten Gemüter etwas unruhig. Wenn ich daran denke, dass das erst vor einem Jahr war! Naja, im nachhinein gesehen, war es doch ganz witzig und auf alle Fälle hab ich doch ein wenig was mitnehmen können ...
 
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