... hatten wir uns gedacht. Immerhin ist es ja die Osterwoche, sprich Ferien. Verkürzte Öffnungszeiten versprachen uns eigentlich die gewünschte Ruhe. Tja, falsch gedacht. Die Studenten verspürten dennoch das Bedürfnis die heiligen Hallen des gesammelten Wissens aufzusuchen und dort die Bücher falsch in die Regale zu stellen. Naja, wenigstens konnten wir zwei Tage lang selbst Lärm machen, da wir Vormittagsdienst hatten und erst am Nachmittag geöffnet hatten. Außerdem hat irgendjemand (ich will hier echt niemanden ansehen) sooooooooooooo viele neue Bücher bestellt, die natürlich auch bearbeitet werden mussten. *seufz* Donnerstagvormittag kam noch zusätzliche Arbeit auf uns zu (mit der wir nicht gerechnet hatten), bei der wir ganz schön ins Schwitzen gerieten. Danach war der Tag gelaufen. Wir waren einfach zu fertig für andere Dinge, wenigstens haben uns da auch die Studenten in Ruhe gelassen ...
Samstag, April 11, 2009
Sonntag, April 05, 2009
Wenn Eltern verreisen...
... und ihre erwachsene Tocher alleine zuhause lassen. Wenn meine Eltern verreisen ist das immer witzig. Naja, für mich, für sie weniger. Früher bin ich ja noch mitgefahren, da hatte ich auch immer diesen Reisestress (der nur aufkommt, wenn ich mit den beiden wegfahre, aber nicht wenn ich alleine unterwegs bin). Heute fahren sie alleine bis Donnerstag irgendwohin nach Oberösterreich in eine Therme. Jipiiiiiiiieh! Sturmfrei! Aber bis dahin ist es ein weiter und steiniger Weg. Zuallererst hat der Staubsauger - nach !10! Jahren seinen Geist aufgegeben und wird in Zukunft sein Dasein auf dem Staubsauger-Friedhof verbringen. O mein Gott! Ja, wir haben zurzeit nur unseren alten Kellerstaubsauger (das ist ne andere Geschichte) und der funktioniert nicht so toll ... Okay, das ist ja prinzipiell nicht so problematisch denkt ihr, doch ist es, denn meine Mama putzt das Haus von oben bis unten durch, falls Einbrecher kommen, sind etwaige Fingerabrücke leichter zu nehmen. ; ) Aber ich bin halt etwas unfähig für die Haushaltsführung, deshalb wird alles für mich vorbereitet. Nein, das ist kein Scherz. Ich hab also nichts zu tun, außer mir das Essen selbst zu wärmen. Das nervt wirklich. Naja, und natürlich gehören noch die Mistkübel geleert, die Wäsche gebügelt, das Geschirr gespült (nein, ich darf mir kein frisches Geschirr nehmen, Pappbecher sind angesagt), das Haus gelüftet, die Blumen gegossen, der Strom abgestellt und natürlich die Taschen gepackt. Meine Eltern fahren zu zweit fort und mittlerweile stehen schon drei große Reisetaschen im Vorhaus. Jaaaaaa. Und sie sind noch immer nicht fertig mit packen. Hinzu kommt noch gegenseitige Frage was der andere mitnimmt. Schuhe, Jeans, schöne Hose, Hemd, Bluse, Schöne Schuhe, Walkingstecken, Jogginganzug, Schwimmzeug. Et voilà drei Taschen stehen da draußen und dann kommen sicher noch die zahlreichen Cremchen, Tabletten, Tropfen und was weiß ich noch alles dazu, was man im hohen Alter so alles braucht um halbwegs passabel auszusehen ...
Dienstag, März 31, 2009
Früh morgens, nein, auch abends
Wenn ich gegen halb neun meinen Silberpfeil starte um mich Richtung Tulln zum Bahnhof zu begeben, kommt gleich schon mal die erste Hürde: die lästigen Rad- und Autofaher die in genau dem Moment vorbeifahren müssen und mich zum Stillstand zwingen. Weiter gehts dann durch verschiedene Dörfer, die so einige Engstellen aufweisen an denen die LKW prinzipiell der Meinung sind, dass sie auch meine Spur benützen können. Naja, das würd ich auch tun, wenn ich größer und stärker wäre. Dann brauche ich natürlich noch einen Traktor. Ohne Traktor gehts einfach nicht. Der schneidet natürlich noch schnell vom Feldweg heraus um vor mir her gurken zu können - wieso auch nach mir, das macht keinen Spaß, weil da kommt ja nix. Habe ich meinen Traktor endlich abschütteln können, kann ich einige Minuten aufatmen - die Straße ist frei für mich und meinen Silberpfeil! In Zwentendorf holt mich beim Kreisverkehr der regionale Bus ein. Das ist jeden Tag aufs neue ein Wettrennen: wer ist schneller? Meistens ich. Aber manchmal auch nicht. Das heißt, ich dackel hinter dem Bus her bis ich ihn überholen kann (meist 500m weiter, aber trotzdem). In Zwentendorf gibts auch Zebrastreifen en masse. Die natürlich dann benutzt werden müssen, wenn ich auf dieser Straße fahre (sonst ist es ja uninteressant). Anschließend, schafft es noch irgendein Autofahrer mit TU-Kennzeichen sich vor mich zu drängen und mich von Zwentendorf bis Tulln zu behindern in dem er zwischen 50 und 70km/h fährt. Natürlich die 50 Überland und die 70 im Ortsgebiet ... Einmal die Ortseinfahrt passiert, benötige ich noch weitere 7-8 Minuten um zum Bahnhof zu gelangen. Meist behindern mich da die Autofaher, die denken, dass sie auf ein Auto warten müssen bis sie in die Kreisverkehr einfahren dürfen und dann natürlich auch noch links blinken... Zu guter Letzt wären dann noch die Radfaher, die ohne zu schauen über Zebrastreifen und auch ohne Zebrastreifen über die Straße brettern. Der Autofaher wird schon bremsen - REDET EUCH DAS NUR LANGE GENUG EIN!!! Das gleiche gilt auch abends fürs nachhause fahren. Wobei hier meist noch Kampfgelsen, oder Mopedisten, hinzukommen. Diese habe ich besonders gerne, da sie mit den roten Tafeln ja angeblich nur 50 (oder 60 km/h) fahren können. Jaja, das war also heute nur Einbildung, dass ich so nem milchgesichtigem Jüngling mit 90 Sachen nicht hinterhergekommen bin. Dann hat er natürlich noch das Stop-Schild überfahren (wieso auch stehenbleiben, die Autofaher bremsen sicher für mich Idioten). Aber ich hab mich gerecht: ich hab ihn dann überholt (natürlich musste ich dementsprechend beschleunigen), dass ihn der Fahrtwind doch glatt von seinem motorisierten Irgendwas runtergeblasen hätte, zusätzlich hab ich auch noch meine Scheiben gewaschen, da ich gerade nichts sehen konnte - ich denke das Helmvisier des Mopedisten ist nun ebenfalls sauber - und beim einbiegen in meine Straße musste ich beinahe stehenbleiben, weil das so ne starke linkskurve ist ... hehehe
Samstag, März 28, 2009
Eine wahre Unterstellung
Bei uns können gegen einen amtlichen Lichtbildausweis 2€-Münzen für die Gaderobenkästen ausgeborgt werden. Diese Woche hat mich ein sympatischer junger Student gefragt, ob er denn eine Münze haben kann. Sicher doch, hab ich ihm gleich eine gegeben. Fünf Minuten später meint er, dass er gerne wieder zurücktauschen möchte, weil es sind keine Kästen mehr frei (dabei stehen die direkt beim Eingang, sprich gleich neben ihm, wenn er also nicht selbst vorher schaut ...). Dann hat er gemeint, ich hab das sicher gesehen (ich geb zu, normalerweise schau ich vorher und weise dann darauf hin, dass eh nix frei ist, aber da hab ich halt wirklich drauf vergessen) und hab das aus purer Gemeinheit einfach nicht gesagt. Tja, was soll ich da sagen? Ihr kennt mich, sowas kann schon mal vorkommen (ich liege ja tatsächlich manchmal nachts wach und überlege mir kleine Gemeinheiten). Aber an diesem Tag hatte ich wirklich besseres zu tun. Ich wär auch verärgert über diese Aussage gewesen, wenn er das nicht mit einem Augenzwinkern gesagt hätte...
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