... waren diese Woche gefüllt mit den Stimmen von Bon Jovi, Bruce Springsteen, Bryan Adams, EAV, Pink, Tom Petty, The Church, Paul Simon, Elvis Presley, The Soggom Botton Boys, den Schlümpfen, Mika, Johnny Cash, Die Ärzte, Michael Jackson, Limahl, The Culture Club und noch vielen anderen. Wieso, fragt ihr euch jetzt sicher, hört FromHell in einer Bibliothek laut Musik? Tja, ganz einfach: verkürzte Öffnungszeiten!!! Das ist die Chance über die Musik in voller Lautstärke aufzudrehen ohne dass die Nutzer belästigt werden. Da ich diese Woche auch alleine in der Bibliothek war, konnte ich auch mit voller Begeisterung die Texte mitträllern. 5 Stunden täglich - die 6. Stunde musste ich leider wieder in Stille verbringen, da dann die BIB wieder geöffnet hatte ... Aber es bleiben ja noch ein paar Wochen, um Dinge in der BIB zu tun, die sonst nicht getan werden können ...
Samstag, Juli 18, 2009
Montag, Juli 13, 2009
Da muffelts ja gar net ...
... war die erste Bemerkung meiner Eltern, nachdem ich sie gefragt habe, was sie von meiner Arbeitstelle halten. Am Freitag hatte ich sie nämlich eingeladen, sich meine Arbeitsstelle - eine Bibliothek - mal genauer anzusehen. Wie wahrscheinlich die meisten Österreicher, dachten sie wohl, dass die Bibliothek im untersten Kellergeschoss ganz weit hinten irgendwo versteckt ist und durch mangelnde Belüftung die Bücher bereits voller Schimmel sind, die Möbel schon ganz morsch und das Licht dusig und die Luft muffig. Dass die Bibliothek dann doch hell, luftig und im Erdgeschoss situiert ist, hat sie dann doch sehr verwundert aber natürlich sehr gefreut. Immerhin muss das Töchterlein nicht über drei Ebenen hinabsteigen um das verlorene Wissen der Menschheit irgendwo tief in den Katakomben zu suchen und zu katalogisieren - immer der Gefahr eines Schimmelpilzes ausgesetzt ...
Sonntag, Juli 05, 2009
Nachts im Hause S.
Hundemüde sind meine Eltern und ich gestern gegen Mitternacht ins Bett gefallen (nichts tun kann manchmal ganz schön anstrengend sein). Gegen halb 3 bin ich von einer lästigen Gelse geweckt worden (und das trotz Gelsenstecker!!!), als sich diese dann endlich dazu bequemte sich ihrem Schicksal hinzugeben (dem Vandal-Gelsenstecker ...), bin ich nochmal aufgestanden um einen Schluck zu trinken. Als ich also im Halbschlaf in Richtung Badezimmer torkle, stelle ich fest, dass die Schlafzimmertür meiner Eltern geöffnet ist und Licht brennt. Ich riskieren einen kurzen Blick um mich zu vergewissern dass alles in Ordnung ist. Tja, allerdings ist niemand da. Mh, unten brennt auch kein Licht. Naja, schauen wir trotzdem mal nach, denk ich so bei mir. Ich ändere also meine Richtung und stolpere die Stiegen im Dunkeln hinunter (vllt. hätte es auch geholfen die Augen zu öffnen) und sehe, unten angekommen, noch immer kein Licht. Seltsam. Bei der Küchentür angekommen, spechtle ich hinein und siehe da: zwei Gestalten sitzen hier! Als ich eintrete seh ich dann schon, dass es meine Eltern sind, die gemütlich in der Küche sitzen und rauchen. Okay, also scheint zumindest nichts passiert zu sein. Ich frage was los ist und zur Antwort bekommen ich: ach, wir konnten nicht schlafen und da sind wir nochmal aufgestanden. Mmh, senile Bettflucht, und das mit 50. Wie wird das wohl in zehn Jahren sein? Gehen sie dann überhaupt nicht mehr schlafen??? Naja, da ich die Nacht auch nicht so wirklich gut geschlafen hatte, hab ich mich zu ihnen gesellt und mit ihnen getratscht. Mein Papa meinte dann, dass es wahrscheinlich der Vollmond war, der uns alle um den Schlaf bringt. Naja, bei mir ist der Vollmond anscheinend in einer besonders hartnäckigen Gelse in Erscheinung getreten ...
Auf Regen folgt Regen
Die letzten beiden Wochen waren vor allem durch Regen, Regen und nochmal Regen geprägt. Die Donau, die Traisen, die Triesting und wie sie alle heißen haben und führen noch immer Hochwasser. Die Woche war es meist so, dass es tagsüber sonnig und heiß war und bis ich dann abends zuhause war und mich in meine Badekluft gezwengt hatte, kamen auch schon wieder die Wolken. Heute war es wieder schwül und wolkig, meine Eltern haben dennoch beschlossen die Gartenhütte auszuräumen und zu entrümpeln. Tja, das ging gute drei Stunden gut: von Westen her sind auf einmal massige, schwarze Wolken gekommen und haben den ohnehin nicht sehr angenehmen Tag noch mehr getrübt. Die ersten Tropfen sind dann auch schon gleich gefallen, ein paar Utensilien konnten noch schnell verstaut werden aber das war auch schon alles. Sintflutartiger Regen ist - wieder einmal - über uns hereingebrochen. Meine Eltern waren von der Zivilisation abgeschnitten und mussten den Regen in der Gartenhütte (ca. 10 Meter vom Haus entfernt) ausharren. Alles stand wieder mal unter Wasser: die Terrasse, die Straße, die Pflanzen, der Rasen, ... Um meine Eltern nicht - im wahrsten Sinne des Wortes - alleine im Regen stehen zu lassen, hab ich mir schnell nen Regenschirm geschnappt und hab ihnen zumindest ihre Zigaretten gebracht (ja, die liebe Sucht) - und bin - natürlich - trotzdem etwas nass geworden. Am besten hat mir aber dennoch gefallen, dass der Wind ziemlich stark war, es riesige - und viele - Regentropfen waren und die Sonne mit voller Kraft gescheint hat.
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