Manchmal fragt man sich ja wirklich, wie die Studierenden es soweit geschafft haben ohne wirklich etwas zu lesen. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die Lektoren den Studenten nur Bilder-Bücher zum arbeiten geben, denn wenn sie lesen könnten, würde sich ihnen vieles von selbst erklären. Die Tatsache, dass auf unserem nicht funktionsfähigen Multifunktionsgerät ein A3-Zettel mit "Außer Betrieb" befestigt war, welches die Studenten sehr wohl angestarrt haben aber dennoch versucht haben das Gerät zu benutzen, spricht nicht gerade für sie. Auch nicht, dass neben dem Zettel "Öffnungszeiten" stehen und nach den Öffnungszeiten fragen. Dass sie natürlich auch gewissenhaft das Schild "Essen und Trinken verboten" und "Ruhe bitte" auch nicht verstehen ist damit klar. Hinweise wie "Nur für die Recherche im OPAC" können deshalb auch nicht entziffert werden, genauso wenig wie "das MUFU funktioniert folgendermaßen....". Da sie so offensichtliche Hinweise schon nicht lesen können, kann ich ihnen natürlich auch keinen Vorwurf machen, wenn wir sie auf unsere Recherche- und Datenbankanleitungen im Internet verweisen. Die Dokumente enthalten nämlich keine Bilder ...
Mittwoch, März 03, 2010
Samstag, Februar 06, 2010
Wozu soll ich das lesen?
War die Frage einer Verwandeten, als sie uns diese Woche erzählte, dass sie für ihre Deutsch-Matura (welche sie jetzt mit 40 nachmacht) klassische Literatur lesen muss. Darunter fallen Titel wie Leutnant Gustl, die verlorene Ehre der Katharina Blum, Faust, Biedermann und die Brandstifter, Der Bahnwärter Thiel, Jedermann und noch viele mehr. Tja, da geriet sie an die richtigen zwei: mein Papa und ich. Beide Bücherbegeistert und meist irgend ein Buch in der Hand. "20 Bücher müssen wir in diesem Jahr lesen", beschwert sie sich weiter. *Hüstel*, früher hab ich 2-3 Bücher in der Woche gelesen! Klar, klassische Literatur lässt sich nicht so schnell lesen wie Unterhaltungsliteratur, aber trotzdem... Und das braucht sie ja sowieso nicht und da wird sie zu sowas gezwungen und so weiter und sofort. HALT! Niemand zwingt dich, die Matura nachzumachen. Wenn du dich dazu entscheidest sie nachzumachen, musst du auch damit leben etwas dafür zu tun. Keiner hat gesagt, dass es leicht ist. Tja, mit Mathe kann sie was anfangen, aber Geschichte und Deutsch! Wer braucht das schon!!! Da entpuppte sich des Pudels wahrer Kern ...
Freitag, Januar 29, 2010
Die bösen Bibliothekarinnen haben SCHON wieder zugeschlagen
Tatort: Bibliothek
Verbrechen: Umbau, nicht funktionierendes MuFu
Unsere BIB ist die ersten beiden Februarwochen aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen (wir kriegen neue Fenster). DAS machen wir nur, weil wir nicht wollen, dass die Studis unsere Bücher angrapschen und Diplomarbeiten entführen. Davon abgesehen sind jetzt dann Prüfungen und viele sitzen an ihrer Diplomarbeit, das ist DIE ideale Gelegenheit unsere Studierenden fertig zu machen, indem wir die Bibliothek dicht machen. Ja, wir sind abgrundtief böse. Damit noch nicht genug, haben wir das Multifunktionsgerät in der Bibliothek manipuliert, sodass es nicht mehr funktioniert. Ja, ihr habt richtig gelesen! Und zwar genau rechtzeitig kurz vor dem Schließen der Bibliothek. Auch DAS haben wir mit Absicht gemacht, da wir es witzig finden, wenn die Studis dann vor einem stehen und sich diesbezüglich aufregen, weil sie ja unbedingt was kopieren müssen und die Bücher ja nicht mitnehmen dürfen! Jaja, so sind wir. Wenn die Bibliothek jetzt zwei Wochen geschlossen ist, haben wir im fensterlosen, im Keller befindlichen, von Baulärm nicht verschonten Magazin, wo es weder Tische oder Stühle gibt (und auch kein Tageslicht) sicher genug Zeit, darüber nachzudenken, was wir den Studis noch alles antun können ...
Verbrechen: Umbau, nicht funktionierendes MuFu
Unsere BIB ist die ersten beiden Februarwochen aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen (wir kriegen neue Fenster). DAS machen wir nur, weil wir nicht wollen, dass die Studis unsere Bücher angrapschen und Diplomarbeiten entführen. Davon abgesehen sind jetzt dann Prüfungen und viele sitzen an ihrer Diplomarbeit, das ist DIE ideale Gelegenheit unsere Studierenden fertig zu machen, indem wir die Bibliothek dicht machen. Ja, wir sind abgrundtief böse. Damit noch nicht genug, haben wir das Multifunktionsgerät in der Bibliothek manipuliert, sodass es nicht mehr funktioniert. Ja, ihr habt richtig gelesen! Und zwar genau rechtzeitig kurz vor dem Schließen der Bibliothek. Auch DAS haben wir mit Absicht gemacht, da wir es witzig finden, wenn die Studis dann vor einem stehen und sich diesbezüglich aufregen, weil sie ja unbedingt was kopieren müssen und die Bücher ja nicht mitnehmen dürfen! Jaja, so sind wir. Wenn die Bibliothek jetzt zwei Wochen geschlossen ist, haben wir im fensterlosen, im Keller befindlichen, von Baulärm nicht verschonten Magazin, wo es weder Tische oder Stühle gibt (und auch kein Tageslicht) sicher genug Zeit, darüber nachzudenken, was wir den Studis noch alles antun können ...
Freitag, Januar 22, 2010
Die bösen Bibliothekarinnen haben wieder zugeschlagen
Kommt diese Woche eine uns schon als auffällig bekannte Studentin und will eine vorgemerkte Diplomarbeit einsehen - geht nur gegen Ausweis, welchen sie zwar mühselig aus ihrer Tasche hervorkramt, aber zufrieden ist sie nicht. Dies äußert sie ziemlich lautstark ihrem Kollegen gegenüber, mit welchem sie vorher schon sehr laut diskutiert hatte. Die Lautstärke war dieses Mal nicht das Problem, sondern das Schimpfen auf die Bibliothek und ihrem bösen Verhalten den armen armen Studenten gegenüber. Denn keine andere Bibliothek verlangt einen Bibliotheksausweis zu sehen, wenn Bücher entlehnt werden, in keiner anderen Bibliothek ist essen und trinken aus offenen Behältern untersagt und Telefonieren ist auch nur bei uns verboten. Ja, wir sind wirkliche eine - ich zitiere: - Scheiß-Einrichtung.
Ihr Pech, dass sie am nächsten Tage wieder kam und telefonierte, entschuldigung, ja eigentlich nur "lauschte" und zwar im hintersten Winkel der Bibliothek - aber immer noch Bibliothek. Hatten wir schon vorher vor, die betreffende Institutsleiterin zu informieren, war es mir nach diesem Vorfall ein noch größeres Vergnügen dies persönlich zu melden, vor allem, da wir auch noch den Namen der betreffenden Studentin wussten ...
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