Sonntag, März 26, 2006

Technische Schwierigkeiten

Gestern als ich die Heimreise angetreten bin um wieder mal eine Nacht im Hotell Mama zu verbringen, strahlte mir die Sonne entgegen. Leider nur bis Knoten Steinhäusl. Völlig spontan und unerwartet fing es an zu regnen. Sinftlutartige Regenfälle. Kein Problem für mich und mein ein knappes Jahr altes Auto. Scheibenwischer mit Sensor. Eine Klasse Erfindung die ich leidenschaftlich gerne benutze. Leider ließ mich mein Heckscheibenwischer im Stich. Dieser fiese kleine Kerl wollte und wollte sich nicht bewegen.
Zuhause angekommen, erzählte ich sofort von diesem gemeinem Verräter. Ab zu einem Freund in die Werkstatt. Der ließ mich den Motor starten und die Scheibenwischer einschalten - zu hören war rein gar nichts von dem sonst so nützlichen Ding. Auf die Frage:"Wo sind deine Sicherungen im Auto?" konnte ich nur mit schallendem Gelächter antworten. "Woher soll ich das wissen. Ich bin froh wenn ich mir merke auf welcher Seite der Tankdeckel zu finden ist!" Nach kurzer Suche des Mechanikers fanden wir eine kleine Einbuchtung mit Deckel links unterhalb des Lenkrads, wo sich die gesuchten Sicherungen befanden. "Aha! Dafür ist das also da!" kam sogleich meine entzückte Antwort.
Trotzdem sinnlos. Sämtliche Sicherungen sind in Ordnung. "Sorry, ich hab keine Ahnung worans liegen könnte.", musste mich mein Freund der Mechaniker enttäuschen. Zu seiner Verteidigung muss ich sagen dass er in einer VW Werkstatt arbeitet und ich einen Nissan besitze. Somit mach im ihm keine Vorwürfe. Leider bleibt mir die Fahrt in die Kaufwerkstatt in Wien nicht erspart. (Denn ohne Heckscheinbenwischer kann ich nicht leben.)
Das Problem fragt ihr? Meine Bruder hat beim gleichen Händler sein Auto gekauft. Den ganzen Winter über konnte er sein Auto nur selten aufsperren. Ständig steht es in der Werkstatt. Nach einigen Monaten konnten sie dies endlich reparieren. Jetzt hat er Probleme mit dem Radio. In den Kurven wird die Musik lauter und leiser oder der Sender verstellt sich. Und dafür haben sie auch noch keine Lösung. Naja, ich hoffe auf das Beste und lasse mein geliebtes Automobil in die Werkstatt bringen um dem miesen und fiesen Verräter von Scheibenwischer den Hals um zudrehen.

Sonntag, März 05, 2006

Von unschätzbarem Wert

Heute bin ich ganz friedlich auf meinem Bett gelegen als eine noch unidentifizierte Person in mein Zimmer stürmte und absolut schockiert auf ein armes kleines Lämmchen zeigte.
"Das ist ja schon fast schwarz!", hörte ich eine leise Stimme wispern. Das ehemals weiße kleine Lämmchen stammt, so glaube ich, noch aus meine Volksschulzeit. Klar, dass es jetzt nicht mehr weiß ist. Der Staub hinterlässt eben seine Spuren.
"So geht das nicht! Wie das aussieht!" Und schon wurde das Lämmchen gekidnappt. Aber das Lämmchen war nicht das einzige Opfer: Auf dem heißgeliebten Sofa tummeln sich noch andere liebevoll gehortete und beschützte Lieblinge.
Der graue Hase, die lila Schlange, der mintfarbene Elefant, das komische-Geräusch-machende rosa Fantasiewesen, der türkise Koalabär, die rosa Maus, das lila Glücksbärchen und der verfressene und zottelige (und alte) Außerirdische namens Alf. Alles treue Freunde aus meiner Kindheit, die ich über all die Jahre davor beschützt habe in einer Schachtel im Keller zu enden. Sie alle wurden heute Opfer einer Frau, die es nicht sehen konnte, dass sie etwas Staub im Pelz haben. Sie alle wurden gekidnappt. Ihnen allen droht das gleiche Schicksal: DIE WASCHMASCHINE! Und es gibt kein Entrinnen, für keinen von ihnen!

Mit einem Arm voller Plüschtiere verließ meine Mama das Zimmer. Das Problem? Meine Mama hat die Angewohnheit, die Tierchen zu waschen und nicht mehr zurückzubringen. Manchmal werden sie einfach verstaut. Im dunklen Keller. Bekanntlich heißt es ja, man hat Leichen im Keller. Nicht so bei uns. Wir haben Stofftiere - massenhaft Stofftiere - im Keller.
Ich konnte mich nicht vor diesem Überfall schützen, und musste freiwillig meine Lieblinge in die Hände meine Mama geben.
Aber um zu gewährleisten, dass ich sie alle - ja ALLE - wieder zurückbekomme, hab ich sie durchgezählt und natürlich fotografiert. Sollten sie nach einer Woche nicht zurück sein, werden ihre Bilder - mit möglicherweise an ihnen vorgenommenen Veränderungen - auf der ganzen Welt verteilt! Hier schon mal ein Bild der friedlichen und lustigen Plüschtiergemeinschaft:


Als meine Mama zehn Minuten später noch einmal bei mir vorbeischaute, hat sie sogleich ein Auge auf ihr nächstes Opfer geworfen: Fritz, das grüne Krokodil, das schon mehr als 16 Jahre auf dem Buckel hat. Aber aufgrund seiner Größe, ist es nicht so leicht ihn verschwinden zu lassen bzw. ihn in die Waschmaschine zu stopfen. Vorsichtshalber auch ein Bild von ihm:

Sonntag, Februar 26, 2006

Rambo - A Mighty Warrior

Im Jahre 1998 wurde einer der stärksten, widerstandsfähigsten und größten Krieger geboren: Rambo.
Schwarzes Haar, schwarze Augen, schlanker Körperbau. Schon früh stellte sich heraus, dass Rambo ein Führungstalent ist. Seine beiden Kollegen Jerry und Rocky (die den Kampf gegen den Tod verloren) folgten Rambo überall hin. Im Gegenzug warnte er sie vor jedem herannahen Feind und beschützte sie so gut es ihm möglich war.

Letzten Sommer dachten wir schon wir würden ihn verlieren. Die Hitze und ein Sturz von der obersten Etage seines Heimes machten den Gang zum Arzt unvermeidlich. Diagnose: er wird nicht mehr lange leben. Die aufopfernde Hilfe seiner treuen Wegbegleiter und besten Freunde, seiner Familie, ließ ihn neue Kräfte schöpfen. Rambo erholte sich beinahe vollkommen von dem Schwächeanfall. Nur die grauen Haare blieben.

Vor zwei Wochen herrschte wieder größte Besorgnis um den größten aller Krieger. Lag er doch nur mehr in seiner Hütte und bewegte sich kaum mehr. Gehen konnte er kaum noch, essen aber schon. Wir versuchten ihn aufzupäppeln, pflegten seine Wunden und sprachen ihm Mut zu.
Aber es war keine Besserung in Sicht. Wir befürchteten schon das Schlimmste und bereiteten uns innerlich auf einen schmerzhaften und tränenreichen Abschied vor.

Wir können allerdings Entwarnung geben. Rambo läuft und klettert wie ein junger Gott und isst uns wieder die Haare vom Kopf!



Rambo, unser beinahe 8-Jahre altes Meerschweinchen, ist wieder wohlauf (zumindest für sein Alter). Er quietscht (wenn auch nicht oft), frisst und trinkt wie in früheren Zeiten. Mein Schnucki (wie ich liebevoll meine Rambo nenne) ist schon ein wenig altersschwach.
Letztes Jahr meinte die Tierärztin, dass sie wahrscheinlich nicht mehr lange leben wird und war ganz überrascht als wir drei Monate später mit einem quicklebendigen Meerschwein die Arztpraxis betraten.
Rambo ist eigentlich ein Weibchen, allerdings dachten wir beim Kauf unseres Lieblings, dass es ein "Er" ist und tauften sie Rambo. Sie ist unser kleiner Liebling der uns ganz schön auf Trab hält, ob sie nun krank ist oder sich bester Gesundheit erfreut.

Rambo - A Mighty Warrior

Mittwoch, Februar 15, 2006

For crying out loud

Es ist schon einige Zeit vergangen seit meinem letzten Blog-Eintrag. Also was ist alles so passiert?

Eigentlich nicht viel. Die letzte Woche wurden wir zuhause des öfteren mitten in der Nacht durch einen lauten Knall wachgerüttelt. Voller Panik setzte dann bei uns immer eine Völkerwanderung ein um sämtliche in Frage kommenden Geräte zu kontrollieren und nachzusehen ob nicht vielleicht ein Eisbrocken oder ein Ziegel vom Dach gefallen ist. Aber weder das eine noch das andere gab uns Grund zur Besorgnis. Nach einigen weiteren "Knallern" hatten wir schon die Plastikkanister in unserem Schwimmbecken in Verdacht, dass sie der anhalten Kälte nicht standhalten konnten und einfach geplatzt sind. Leider gab es mehr Knaller als Kanister im Swimming Pool. Wir entschieden uns für einen Installateur, der sich unsere heißgeliebte Gasheizung ansehen sollte, da wir einige Heizausfälle hatten. Der meinte nur das alles Okay sei. Am vergangen Wochenende lagen wir dann schon alle im Bett als wir plötzlich durch einen verdammt lauten Knall und durch das Beben unseres Hauses aufgeschreckt wurden. Ich lag einige Sekunden ganz still im meinem Bett und wartete auf die folgenden Gasexplosion - aber diese blieb Gott sei Dank aus. Wir begaben uns wieder auf die Suche nach dem Verursacher dieses Geräusches. Nach einigen Minuten kamen wir zu dem Schluss, dass es nur der Gasofen sein kann. Dieser stand nämlich einige Zentimeter weiter vorne als er eigentlich sollte. Der Installateur der am folgenden Tag noch einmal kam (ein anderer als beim ersten Mal) meinte, dass irgendwelche Rohre geputzt werden müssen, es aber keine Gefahr für uns besteht. Wir brauchen also neue Rohre, die wir hoffentlich bald bekommen. Denn die lauten Knaller in der Nacht sind nicht gerade beruhigend.

Was ist noch so passiert? Ach ja! Das liebe Office, oder genauer gesagt Frau G., hatte nichts besseres zu tun als unsere geliebte 2. Gruppe zu splitten. Weil in der 1. Gruppe zu wenige Leute sind, müssen von unserer Gruppen einige wechseln. Und weshalb? Ich schätze mal aus purer Langeweile. Denn im vorangegangenen Semester war es vollkommen egal dass wir mehr Leute waren als die andere Gruppe. Aber ich habe natürlich vollstes Verständnis dafür, sich über "zuviele Leute in einer Gruppe" Gedanken zu machen wenn eigentlich wichtigere Dinge gemacht werden müssten, wie z. B. endlich die Management 1+2 Noten zu schicken (man erinnere sich an MM 1 Test im Dezember...), Infoarchitektur (da liegts an der Lektorin, die wird sicher noch laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange brauchen), Mediengeschichte und noch viele andere Fächer, oder eine intelligente Einteilung des Stundenplans etc. Ja, es gibt wirklich nichts wichtigeres als Gruppenaufteilung zum Wohle der Studenten!

Das Schicksal wird entscheiden - NEIN! - nicht das Schicksal sondern Frau G., denn es wird sich niemand melden um freiwillig die 2. Gruppe zu verlassen (ich nehms keinem übel, ich tu es ja auch nicht *g*). Somit kann ich nur mehr sagen: "Never argue with an idiot - they drag you down to theier level and beat you with experience!"
 
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